OSTELAND-SALON

11/04/19 19:30 - 21:30

MENSCHEN IM MOOR ERZÄHLEN

„Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt“, heißt es in Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Der Knabe im Moor“. Bis heute haftet Moorlandschaften etwas Sagenumwobenes an, im Besonderen jenen zwischen Elbe und Weser und nicht zuletzt dem Teufelsmoor in der Hamme-Oste-Niederung: Es sind einzigartige, abgelegene Lebensräume für Mensch und Natur. Orte der Kultur, der Sehnsucht, der Zuflucht, der Ruhe – und des täglichen Broterwerbs: Wie lebt und arbeitet es sich in den Sumpflandschaften zwischen Cuxhaven, Bremen und Stade?
Der 7. Osteland-Salon widmet sich den Erinnerungen von Menschen, deren Biografien eng mit den Feuchtgebieten im Elbe-Weser-Dreieck verwoben sind. Bewohner und Anrainer des Ostelandes, Alteingesessene wie Zugezogene, erzählen im Cultimo ihre Moor-Geschichten: Anekdoten darüber, wie sie persönlich mit diesem Naturraum verbunden sind, was für sie den besonderen Reiz dieser Landschaft ausmacht und welche Visionen sie für das Zusammenleben von Mensch und Natur hier haben.
Als Organisator und Salonnier des Abends erwartet AG-Osteland-Vorstandsmitglied Sebastian Bertram sieben Erzählerinnen und Erzähler an seinem Tisch. Ihre Erfahrungen sammelten sie u.a. in der Archäologie, in der Landwirtschaft, in Kulturvereinen, in der Dorfpolitik, im Naturschutz sowie in der malenden und schreibenden Kunst. Der Osteland-Salon dauert zwei Stunden. Niemand wird in seinem Erzählfluss unterbrochen, Verständnisfragen bleiben die Ausnahme. Publikumsfragen sind zum Ende des Osteland-Salons ausdrücklich erwünscht.

Beginn: 19:30 Uhr